Adenium obesum: 20mm Caudexdurchmesser nach knapp einem halben Jahr

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Wenn es in der letzten Zeit ums Thema Adenium obesum ging, drehten sich die Artikel nahezu ausschließlich um die zweite Saat vom Sommer. Doch der aufmerksame Blogleser weiß, dass bereits zum Frühling einige Exemplare dieses bemerkenswerten Gewächses bei mir keimten. Die Tatsache, dass diese Pflanzen in den letzten Monaten hier im Blog ein wenig untergingen heisst allerdings nicht, dass es von ihnen nichts Neues gibt, sie womöglich gar nicht mehr existieren – im Gegenteil.

Mit knapp einem Millimeter Zuwachs pro Woche, haben die Caudexe zweier Pflanzen bereits die 20mm Marke überschritten.  Passenderweise sind die beiden dicksten Exemplare relativ kompakt gewachsen, was dem gedrungenen Erscheinungsbild sehr zu gute kommt.  Zwar ist von Verzweigung noch keine Spur in Sicht, doch bin ich bin wirklich erstaunt, dass die Pflanzen nach nur einem halben Jahr – unter nicht all zu optimalen Fensterbankbedingungen – bereits so elegant in die Breite wachsen. Diverse Forenbeiträge ließen mich anfangs in Bezug auf das Caudexwachstum nicht all zu optimistisch in die Zukunft dieser Pflanzen blicken.

Interessant wird allerdings die anstehende Überwinterungsphase. Um ehrlich zu sein, bin ich froh, wenn die Pflanzen im Frühling ohne größere Kollateralschäden wieder erwachen und bis dahin nicht all zu vergeilt sind. Sukkulententypisch werden die Wassergaben währenddessen auf ein Minimum reduziert, bei kräftigen Pflanzen idealerweise komplett eingestellt.

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3 Antworten zu “Adenium obesum: 20mm Caudexdurchmesser nach knapp einem halben Jahr

  1. Pingback: wohl genährt trotz Winterruhe – Adenium obesum im Januar | Vegetation daheim - Garten- und Pflanzenblog·

  2. Wow ganze 2 Zentimeter! Mein Pflänzchen will leider nicht so recht… Ich hab es auch auf dem Fensterbrett stehen. Hast du nen Tipp für mich, wie ich das Wachsen beschleunigen kann?

    LG und schonmal Danke im Vorraus,
    Andi

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    • Sukkulenten wie Adenium obesum gehen langsam aber sicher in Winterruhe. Das Wachstum stagniert, die Wassergaben werden auf ein Minimum reduziert. Sofern du sie nicht unter optimalen Bedingungen durchkultivieren kannst, solltest du akzeptieren, dass sie die nächsten Monate ruhen werden.

      Alte, kräftige Exemplare werden gar nicht mehr gegossen. Junge Pflanzen bekommen hingegen Wasssergaben, sobald der Caudex auf Grund der Trockenheit zu weich wird (bei mir heisst das: ca. alle 2 Wochen ein wenig Wasser).

      Sofern du deinen Pflanzen keinen beheizten Wintergarten (respektive entsprechendes Gewächshaus) mit ausreichender Pflanzenbeleuchtung bieten kannst, wird es das Beste sein, deine Pflanzen nun ebenfalls in Winterruhe zu schicken. Im Frühling werden die Wassergaben wieder vermehrt, woraufhin die Pflanzen gegen März/April wieder zum Leben erwachen.

      Während der Vegetationsphase gilt: viel Licht, nach entsprechender Gewöhnung gern auch pralle Sonne. Junge Pflanzen brauchen viel Wasser, ältere Exemplare versorgen sich über ihren Caudex und brauchen demnach weniger Wassergaben. Wie oft man gießt, muss man anhand der Vorlieben seiner Pflanzen selber ausloten. Dafür gibts keine allgemeingültige Aussage. Was jedoch zu vermeiden ist, ist Staunässe. Daher von unten bewässern. Als Substrat kommt nach dem Pikieren einzig und allein mineralisches Sukkulentensubstrag in Frage. Alles andere (Blumenerde) ist auf Dauer tödlich für solche Pflanzen.

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