Zimmergewächshäuser – unverzichtbar aber nicht perfekt

Zimmergewächshäuser sind eine praktische Sache und für nahezu jeden Pflanzenfreund gehören sie zum Grundinventar. Ich persönlich nutze mittlerweile knapp ein Dutzend Zimmergewächshäuser der Marke Romberg in dem Maßen 38cm x 24 cm bei einer Höhe von 19cm (die mit dem plexiglasähnlichen Deckel). Aus Foren weiß ich, dass Zimmergewächshäuser dieser Serie recht beliebt sind – verständlich.

Meine persönliche Erfahrung bestätigt diesen Fakt: Die Zimmergewächshäuser von Romberg stellten sich in den letzten Jahren als die sicherlich stabilsten und wertigsten Produkte in diesem Segment heraus. Während viele andere Zimmergewächshäuser schon beim Angucken regelrecht in sich zusammenfallen, halten die ältesten dieser Zimmergewächshäuser bei mir schon einige Jahre.

Ob zur obligatorischen Anzucht oder zur (katzensicheren) Unterbringung von giftigen Pflanzen, ich selbst kann mir ein Leben ohne diese Plastikkisten nur noch schwer bzw. mit großen Einbußen vorstellen.

Nutze ich sie nicht zur Anzucht, dienen die Bodenschalen als Unterschalen für 7x7cm Vierecktöpfe, von denen sie exakt 15 Stück fassen können, zudem sind sie durch das Lochraster im Boden prädestiniert für die Verwendung von Quelltöpfen. Die Verwendungsmöglichkeiten für diese Kisten sind schier endlos und Decken viele Anwendungsbereiche eines Pflanzenfreundes ab.

Allerdings gibt es seit je her ein Manko, für das ich bisher keine praktikable Lösung fand

Die Höhe des Deckels limitiert gleichzeitig die maximale Höhe der Pflanzen. Ein Fakt, der hinderlich ist bei:

  • schnellwachsenden Pflanzen, die weiterhin feucht-warmes Gewächshausklima benötigen,
  • Pflanzen, die längere Zeit in den Zimmergewächshäusern verweilen und den Raum früher oder später voll ausnutzen

Zwar gibt es auch höhere Modelle, doch mit 23cm ist das höchste Modell dieser Marke nicht sonderlich höher.

Hier wünscht man sich optional entweder a) die Möglichkeit einen höheren Deckel zu erwerben oder b) – eine Idee, die mir schon seit längerem durch den Kopf geht – eine Art Erweiterungsring (natürlich ebenfalls transparent), der zwischen Boden und Deckel gesteckt wird und die Höhe des Deckels somit flexibel um den Wert X erweitert. Wobei es wirklich praktisch wäre, wenn optional je nach Bedarf mehrere dieser Ringe zum Einsatz kämen könnten, so dass die Höhe des – ich nenne es – Deckelaufbaus flexibel der Größe der Pflanzen angepasst werden kann.

Sind das nun Luxusprobleme, oder hattet ihr auch schon ähnliche Gedanken zur Höhe der Zimmergewächshäuser? Eure Meinung würde mich sehr interessieren. Habe auch direkt bei info@romberg.de nach etwaigen Lösungen nachgefragt! (ich geb ja zu, ein höherer Deckel würde mir schon reichen ;-)

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Eine Antwort zu “Zimmergewächshäuser – unverzichtbar aber nicht perfekt

  1. Das hat mich früher auch immer gestört. Ich fand im Internet einen kleinen Anzuchtschrank (mit 3 Etagen darin), in diesen habe ich Licht eingebaut (2 x 18W Tageslichtröhren) und ziehe die Chilis alljährlich jetzt in diesem groß. Es passen exakt 9 grüne Schalen hinein (die Du auch verwendest), wenn sie dann zu groß sind, kommen sie in mein kleines Gewächshaus im Garten, ist klar.

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