Avocado – Persea americana | Anzucht und Pflege

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Es ist nicht schwer, eine Avocadopflanze zu kultivieren. Der ideale Saatzeitpunkt ist der späte Winter, damit die Pflanze zur Keimung im Frühling/Frühsommer mit entsprechendem Sonnenlicht durchstarten kann. Die Keimung erfolgt am besten unter Glas (Zimmergewächshaus) bei mindestens Zimmertemperatur. Während der Keimung sollte das Substrat immer leicht feucht gehalten werden. Mit Fruchtbildung ist bei einer so gezogenen Avocadopflanze in mitteleuropäischen Breitengeraden allerdings nicht zu rechnen. Diese Pflanzen dienen einzig der Zierde oder Vervollständigung einer Pflanzensammlung – sofern man denn Gefallen an ihnen gefunden hat, denn spektakulär ist zugegebenermaßen etwas anderes.

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junge Avocado (6 Monate) im Sommer 2011


Samen

Um an Avocadosamen zu gelangen braucht man lediglich – man mag es bereits ahnen – eine Avocado aus dem Supermarkt. Wichtig ist, dass man eine reife Frucht erwischt. Zu erkennen ist dies an der dunkelgrünen bis braunen Färbung der Schale, sowie am Härtegrad des Fruchtfleisches. Eine reife Frucht fühlt sich weich an und gibt bei Druck nach. In etwa, wie eine feste Tomate. Es empfiehlt sich auch, die Avocado zu schütteln. Sollte man ein Klopfen wahrnehmen, hat sich der Kern bereits vom Fruchtfleisch gelöst und lässt sich später besser aus der Frucht entfernen. Die Frucht wird mittig aufgeschnitten. Ob man dies nun in Längst- oder Querrichtung macht, ist egal. Wichtig ist nur, dass man den Kern so wenig wie möglich beschädigt. Oberflächliche Schnitte halten den Kern zwar nicht von der Keimung ab, allerdings kann sich hier später Schimmel entwickeln. Hat man die Frucht rundherum aufgeschnitten, dreht man die beiden Hälften entgegengesetzt zueinander und erreicht so den bis zu hühnereigroßen Kern. Es ist empfehlenswert, die braune Schale des Kerns zu lösen (sollte sie sich bereits lösen lassen) da diese sich im Laufe der Keimung eh lösen wird und in feuchter Umgebung schnell Schimmel ansetzt. Allerdings lässt sie sich auch später – sollte es akut werden – leicht entfernen. Der so präparierte Kern kann nun zum Keimen gebracht werden.


Aussaat

Grundsätzlich gibt es zwei Methoden, einen Avocadokern zur Keimung anzuregen.

1). Bei der Zahnstochermethode werden mittig drei Zahnstocher in den Kern gestochen. Das – entfernt an einen Sputnik erinnernde – Gebilde wird auf ein Wasserglas gesetzt. Es ist drauf zu achten, dass die spitze Seite nach oben zeigt und sich die untere Seite des Kernes mindestens zu einem Drittel – besser noch zur Hälfte – im Wasser befindet. Nun heissts warten und drauf achten, dass verdunstetes Wasser ständig neu aufgefüllt wird. Nach einigen Wochen sollte eine Pfahlwurzel erscheinen. Ist dies der Fall, kann man den Kern vorsichtig in durchlässiges Anzuchtsubstrat setzen und dort bis zum ersten Umtopfen belassen. Das Substrat darf während der Keimung nicht austrocknen.

2). Eine empfehlenswertere Methode, um einen Avocadokern zur Keimung zu bringen, ist  allerdings das direkte Aussäen in Anzuchterde. Hierbei wird der Kern lediglich maximal zur Hälfte in feuchtes bis nasses Anzuchtsubstrat gesteckt und für einige Wochen unter Glas (Zimmergewächshaus) bei entsprechender Luftfeuchtigkeit und mind. 20°C verwahrt. Sollte der Kern nicht entpellt sein, wird sich höchstwahrscheinlich Schimmel auf der braunen Schale bilden. mit etwas Küchenkrepp lassen sich Schimmel und Schale aber leicht entfernen. Das Substrat darf während der Keimung nicht austrocknen.

keimender Avocadokern 2011

Ich persönlich bevorzuge die direkte Aussaat in Anzuchterde (siehe Bild), da ich mit der Zahnstochermethode – trotz der vielen Empfehlungen im Netz – keinen Erfolg hatte. Bei beiden Methoden sollte pro Kern ein Blumentopf mit einem Durchmesser von mindestens 10cm gewählt werden, damit die Pflanze im ersten Jahr noch nicht umgetopft werden muss. Dies ist auch trotz des verwendeten nährstoffarmen Anzuchtsubstrates nicht nötig, da sich die Pflanze während des ersten Jahres durch den Kern ernährt. Dieser stirbt nach einiger Zeit von allein ab und sollte aus genannten Gründen nicht vorher von der Pflanze entfernt werden.


Keimung

Die Keimdauer ist sehr unterschiedlich. Dickere Kerne benötigen mehrere Monate, kleinere nur wenige Wochen. Sobald der Kern einen Spalt aufweist, sollte man ihn nicht mehr aus dem Topf nehmen, da sich in diesem Zustand die empfindliche Wurzel entwickelt und verletzt werden könnte. Solang noch kein Trieb sichtbar ist, braucht der Kern keinen sonderlich hellen Standort. Ich belasse die Töpfe in diesem Zustand – welcher mehrere Wochen bis Monate dauern kann – in einem Anzuchtkasten im Regal. Sobald der Trieb aus der Kernspitze herauslukt, wird der Kern ins Licht gestellt. Auf Grund der extrem langen Keimung, liegt der beste Aussaatzeitpunkt im Januar/Februar. So keimt der Kern meist rechtzeitig zum Frühling und wird mit den ersten Sonnenstrahlen verwöhnt. Im ersten Jahr kann die Pflanze bis zu einem Meter wachsen.


Keimzeiten und Saatgutstatistiken

Pflege


Standort, Gießen, Substrat, Düngen

Avocado 2011

Die Avocado stammt aus warmen Gebieten Mittelamerikas und hat von Natur aus einen hohen Lichthunger. Im Haus neigen Avocadopflanzen oftmals zu Geilwuchs und schießen in die Höhe. Zu dunkle Standorte sind die Ursache dieses Verhaltens. Als Kübelpflanze benötigt die Pflanze demnach einen sonnigen Standort. Im Sommer gern auch im Freien.

Gegossen wird regelmäßig, dennoch sollte das Substrat immer wieder ordentlich antrocknen. Als Faustregel gilt: lieber zu wenig, als zu viel wässern. Avocados vertragen Wassermangel recht gut und tolerieren auch den ein oder anderen Pflegefehler. Gegosssen wird allerspätestens, wenn die Blätter sich senken und beginnen, herabzuhängen.

Als Substrat hat sich normale Einheitsblumenerde als unproblematisch erwiesen. Die Pflanze kann während der Wachstumsphase umgetopft werden. Düngergaben sind idR. nicht erforderlich, aber auch nicht schädlich. Monatliche Gaben von Zitrusdünger (nach Anweisung dosiert) nimmt die Pflanze recht dankbar auf. Solang der Kern noch intakt ist, sollte auf Düngergaben allerdings gänzlich verzichtet werden.


Schnitt

Überlässt man eine Avocadopflanze sich selbst und greift nicht ins Wachstum ein, wird sie lediglich aus einem einzigen Trieb bestehen, welcher regelrecht in die Höhe schießt und höchstwahrscheinlich irgendwann abknickt. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Abhilfe schafft meist nur ein radikaler Einschnitt: das Entfernen der Pflanzenspitze. Bereits wenige Tage nach dem Schnitt kann man erkennen, wie in den Blattachseln unterhalb des Schnittes neues Leben entsteht, denn hier treibt die Pflanze die erwünschten Seitentriebe aus, welche von nun an ebenfalls in die Höhe ragen. (Auch hier sollte man früher oder später zur Schere greifen. Der ideale Zeitpunkt dafür liegt im Auge des Betrachters und richtet sich nach den Vorstellungen und Wünschen, welche er an den Wuchs der Pflanze richtet.) Avocadozweige sind generell recht verzweigungsfreudig, wenn ihnen die Spitze geraubt wird.

einjährige Avocadopflanzen im Sommer 2012

Zur Darstellung und Untermauerung dieser Aussage dienten meine beiden Avocadopflanzen von 2011, welche ich einem direkten Vergleich unterzog. Während ich die eine Pflanze bei einer Höhe von knapp 30cm kappte (rechts im Bild), überließ ich die andere Pflanze (links im Bild) ihrem natürlichen Wachstum. Unaufhaltsam schoss sie, lediglich bleistiftdick, über einen Meter in die Höhe, bildete ständig neue Blätter und bog sich ab einer Höhe von knapp 45cm nahezu um 90° zur Seite. Nicht schön, aber durchaus interessant zu sehen, wie eine Avocadopflanze im Topf wächst, wenn man ihr nicht ins Handwerk pfuscht. Nach fast einem Jahr bildete sich knapp 25cm über dem Substrat ein kleiner Seitentrieb, welcher nach einiger Zeit sein zweites Blattpaar austrieb (linker Pfeil).

Hier wird einem die Trägheit einer unbeschnittenen Avocadopflanze bewusst. Sollte man es eiliger haben und eine möglichst schnell verzweigte Pflanze wünschen, muss man sich überwinden die Spitze zu kappen. Denn nur so wächst die Pflanze kräftig und gedrungen.


Überwinterung

Avocados können theoretisch bis zum ersten Frost im Freien stehen, sollten dann aber schleunigst ins Haus geholt werden. Um zu große Temperaturunterschiede und damit frühzeitiges Austreiben zu verhindern, sollte die Pflanze allerdings schon bei milderen Temperaturen eingeholt werden und bei Raumtemperatur an einem hellen Standort überwintern. Gegossen wird sparsam, das Substrat darf gern auch durchtrocknen. Sobald im Frühling die Gefahr der Nachtfröste nicht mehr besteht, kann die Pflanze wieder nach draußen gestellt werden, wo sie erneut bis zum Herbst verweilen kann.

Trockene Heizungsluft und warme Temperaturen sind ein Nährboden für Schädlinge wie Schildläuse und Spinnmilben. Vorbeugend kann die Pflanze regelmäßig abgebraust werden.

Zusammenfassung

Zeitpunkt der Aussaat: Januar/Februar
Dauer der Keimung: 4 Wochen – 4 Monate
Standort während der Keimung: unter Glas (warm, feucht)
Substrat lockere Anzuchterde
gießen: moderat, bei Bedarf
Standort nach Keimung: hell/sonnig, warm. Gern draußen

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Weitere Artikel und Bilder zum Thema Avocado sind im Blog unter dem Stichwort Avocado zu finden.

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16 Antworten zu “Avocado – Persea americana | Anzucht und Pflege

  1. Ich hab mein erstes Pflänzchen in einem Avoseedo angezüchtet und in einer Blumenvase schwimmen lassen ( 8/2016) bis er mit seinen Wurzeln das Glas (2,5 Liter ) fast vollständig ausgefüllt hat – hat 6 Monate gedauert – dann sah man 1/2017 die ersten Blätter. Der Überschuss an Wasser hat ihr nix ausgemacht. Deswegen hab ich sie in ein hohes Dekoglas umgesetzt, das unten 20 cm mit Buntkies und Seramis gefüllt ist, bis dahin steht es voll Wasser, darauf ist 10 cm hoch Orchideen – Erde ( also quasi Rindenmulch ) und darauf hockt die Samenkapsel. Standort ist ein Nordostfenster im Flur mit Wintertemperaturen um die 16 Grad und Gewächshauseffekt im Sommer ). Sie gibt seitdem Gas mit der Blätterproduktion.

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  2. Hallo, ich habe nun sehr interessiert den Artikel gelesen und die Gespräche hier verfolgt. Dieses Jahr habe ich auch ein paar Avocado- Kerne gepflanzt. Bei dreien sind nun endlich lange Austriebe herausgeschossen :-) Da sie sich noch alle in durchsichtigen Behältern befinden, kann ich den Wurzellauf sehen und stelle fest, dass die Avocados ja sehr tiefe Wurzeln bilden… Brauchen Avcados tiefe Töpfe oder kann man die Wurzeln auch einfach kürzen?

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  3. Hallo,
    eine Frage, für die ich noch keine Antwort gefunden habe, meine Pflanze wächst jetzt seit Ca. Einem Jahr fleißig vor sich hin. Leider sind die Blätter recht früh braun geworden und abgefallen. So das sie zwar hoch gewachsen ist aber nur im oberen Bereich braune Blätter und ein paar frische grüne hat. Was mache ich falsch? Ich hab sie vor drei Wochen in einen recht großen Bottich umgetopft da der Alte nur noch aus Wurzeln bestand. Aber ich bin mir noch nicht sicher ob es das war.

    Vielen Dank schonmal. :)

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  4. Hallo
    bei mir in der Küche steht schon etliche Jahre nicht nur ein – nein mehrere Avocado Pflanzen – aus Kernen gezogen. Einfach auf Bumenerde gelegt und nicht mehr dran denken – irgendwann wuchert es denn los,. Ist schon Mannshoch – bedeckt das gesamte Küchenfenster und wil noch mehr Platz haben. Jeder ist begeistert der das sieht. Nun kann es ja auch sein, im gleichen grossen Topf steht auch noch ein grosser Geldbaum – vielleicht liegt es daran dass die beiden sich gut vertragen.

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  5. Lieber Ben, meine Avocadopflanze (vor gut einem Jahr selbst aus einem Kern gezogen) war am Anfang etwas schwächlich und hatte wenig Blätter, weswegen ich sie nicht zuschneiden wollte. Mittlerweile geht es ihr prächtig und sie schiesst in die Höhe, verzweigt sich aber nicht. Sie ist jetzt 90cm hoch, das unterste Blatt ist bei 30 cm. Meinst du, es ist möglich, sie bei ca. 40cm (über einem Blatt) zu beschneiden, ohne dass sie eingeht? Habe die Gute doch sehr ins Herz geschlossen ;)
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
    Liebe Grüße von Lisa

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  6. Pingback: Avocado ziehen | Kistengrün·

  7. Hallo Oliver, du scheinst ja ein Experte zu sein. Ich habe einen 22 Jahre alten Avocadosbaum, der über 3 m hoch ist und einen Stammumfang von etwa 40 cm hat. In etwa 2 m Höhe hat er eine Verzweigung mit wenigen Blättern. Ich möchte ihn kürzen, damit er in ein Zimmer passt. Im Sommer steht er auf einem überdachten Balkon, im Winter im Treppenhaus. Er wird immer größter. Kann ich ihn in ungefähr 1 m Höhe kappen, und treibt er dann wohl wieder aus? Ich möchte ihn nicht kaputt gehen lassen, weil ich ihn als Minipflänzchen aus Argentinien vor eben 22 Jahren mitgebracht habe.
    Gisela

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  8. Nicht bös sein, aber die meisten Avocadopflänzchen auf deinen Fotos sehen aus, als litten sie genau unter dem von dir beschriebenen Geilwuchs.

    Ich bin leider süchtig geworden und pflanzte inzwischen schon seit Jahren Dutzende Avocados (mit der Zahnstochermethode), und einige davon sind wunderschön geworden (nicht zu hoch geschossen und Blätter auch unten behalten, ohne Zuhilfe selbst verzweigt etc.). Einzig die Sache mit dem Gießen, hier stellte ich fest, dass es besser ist, zuviel zu gießen, als zu wenig. Meine Avocados verzeihen eine Austrockung gar nicht. Mein schönstes Prachtexemplar (1,70 hoch, bis unten hin Blätter und oben bereits vier Verzweigungen) hat meinen zweiwöchigen Urlaub (trotz Gardena-Bewässerungsanlage) mit Abwurf von mindestens 20 Blättern quittiert, weil sie zu wenig (!) Wasser bekommen hat, angesichts der Hitze.

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    • Ach, Warum böse sein? Ich behaupte nicht, dass diese Pflanzen „state of the art“ sind. Soviel bedeuten sie mir nicht, da hab ich andere Lieblinge als „Vorzeigeobjekte“. Als Anschauungsexemplar, zur Verdeutlichung der generativen Vermehrung, reichen die gezeigten Avocadopflanzen allemal, zumal die Bilder eh nur ältere Momentaufnahmen sind und die Pflanzen bereits völlig anders aussehen.

      Da du den Geilwuchs ansprichst, welcher bei dir anscheinend ja nicht vorkommt, frage ich mich: an welch einem Standort stehen die Pflanzen und wie schaut es mit der Beleuchtung – insb. im Winter – bei dir aus? Ohne künstliche Beleuchtung lässt sich Geilwuchs während der Wintermonate in unseren Breitengraden gar nicht vermeiden – erst recht nicht, wenn die Pflanzen unter suboptimalen Bedingungen im Wohnraum „überwintert“ werden und fröhlich weiterwachsen. Allerdings lassen sich optimale Bedingungen nur seltenst schaffen, da muss man einen Kompromiss eingehen und gewisse Dinge, wie eben Geilwuchs akzeptieren, wenn Kalthaus o. Wintergarten und künstliche Beleuchtung nunmal keine Option sind.

      Würde mich freuen, wenn Du dazu etwas mehr ins Detail gehen könntest. Vielleicht hast du auch Bilder, die du zeigen könntest? Bilder solch schöner Exemplare will man doch schließlich mit anderen Interessierten teilen, oder etwa nicht? :)

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      • Vielen Dank für den Reminder :)

        Nein, der Geilwuchs kommt durchaus bei manchen vor, ich muss gestehen, dass ich da ziemlich „darwinistisch“ vorgehe. Ich setze JEDEN Avocadokern ein, den ich in die Finger bekomme, beginne im frühen Frühjahr die Kerne einzuwässern und habe dann pro Frühjahr/Sommer fünf bis zehn Pflänzchen, die vor sich hinwachsen. Nach einem oder zwei Jahren sehe ich mir die Auslese an; die, die mir nicht gefallen, schneide ich brutal ab, sodass nur noch ein Stumpf aus dem Kern ragt. Das ist dann die zweite Chance, die jene Pflanzen bekommen, die nicht gleichmäßig und schön wachsen. Nutzt eine die zweite Chance, bleibt sie, nutzt sie sie nicht, wandert sie ins Bermuda-Dreieck (Treppenhaus, wo sie NachbarInnen adoptieren).

        Manche wenige wachsen aber eben von Anfang an schön, ebenmäßig und ohne Geilwuchs.

        Und weil ich schon fast zum Avocado-Messi geworden bin, zuhause aber kein Platz auf den beiden Fensterbänken mehr blieb, begann ich dieses Frühjahr zu expanieren und nahm drei frisch geerdete Kerne mit ins Büro. Dort haben wir sehr große Fenster im dritten Stock mit freier Sicht auf den gegenüberliegenden Park (also kein Schatten, viel Licht). Zwei davon haben sich in dieser „Saison“ wunderbar entwickelt, eine ist so mittelprächtig. Die beiden schönen Exemplare entwickelten dabei erstaunlich große Blätter, größere, als ich es zuhause gewohnt bin – und saufen regelrecht Wasser.

        Im Winter heize ich das Schlafzimmer (wo die meisten stehen) gar nicht, Licht bekommen sie im Winter saisonbedingt wenig.

        Fotos, klar, gerne, bloß..äh…wie lade ich die hier hoch??

        lg
        Oliver

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  9. So eine Avocado-Pflanze hat schon was nettes. Nur schade, dass sie keine Früchte in unseren Breiten trägt, denn die langen Transportwege dieser leckeren Frucht, entsprechen eindeutig nicht dem neuen ökologischen Zeitgeist. Doch ich muss gestehen, dass die Avocado nun mal essentiell in meiner Küche ist und ich sie regelmäßig kaufe. Ich finde die Avocado-Pflanzen in jedem Fall schön und sie bereichern ungemein jedes Zimmer. Eine wahre „Wunderfrucht“ ;)

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