Bambusrhizombeseitigung und Instandsetzung des Wasserspiels (Tag 2)

Was ich da Anfang der Woche begann, offenbart immer weitere Komplikationen. Ursprünglich wollte ich die Ecke ums Wasserspiel lediglich oberflächlich säubern und optisch auffrischen. Doch mittlerweile ist das Wasserspiel komplett ausgebaut und der Bambus teilweise gerodet. Massive Maßnahmen sind nötig, um die unterirdisch wuchernden Rhizome, welche während der letzten Jahre immer akut entfernt wurden, langfristig zu beseitigen. Aus diesem Grund entschloss ich mich zu einer „Kernsanierung“ das Bambusbeetes.

Den zweiten Tag widmete ich mich der Rasenseite des Beetes, um den Bambus auszudünnen und vorwitzige Halme zu entfernen.  Wieder einmal kam das Beil zum Einsatz, um die hartnäckigen Rhizome, welche dicht unter der Erdoberfläche wachsen in Kleinholz zu verwandeln. Eine mühsame Aufgabe, der Fortschritt ist kaum zu erkennen. Doch ist es der einzige Weg, um dieser Pest überhaupt Herr zu werden, denn mit dem Spaten auch nur einen cm in diesen Boden einzudringen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Der Bambus steht nun quasi auf einer Insel im Beet. Die nach außen wuchernden Rhizome sind soweit hoffentlich gekappt. Ansich wäre der nächste Schritt der Einbau der Rhizomsperre. Dazu muss um den Bambus herum ein Graben gezogen werden, welcher die Sperre aufnimmt. Doch wie ich diese konstruiere und wie tief sie sitzt, weiß ich noch nicht. Sicherlich werde ich auch den Rasen vor dem Beet noch umgraben müssen, um verbleibende Rhizome zu entfernen. Eine weitere Überlegung wäre, das Beet komplett von Bambus und Schilf zu befreien und von Grund auf neu zu gestalten, einschließlich der viertelkreisförmigen Granitkante. Das schreit zwar nach weiterer Arbeit, aber alles in einem Abwasch zu erledigen ist sicherlich die sauberste Lösung. Bambus und Schilf müssten dazu übergangsweise in ein anderes Beet ausgelabert werden, bis das Bambusbeet soweit wieder bepflanzbar ist. Ein paar Bambuspflanzen fanden bereits testweise den Weg ins Übergangsbeet. Sollten diese Pflanzen den Stress überleben, werde ich die restlichen Pflanzen ebenfalls aus dem Beet entfernen und auslagern. Andernfalls muss ich mir doch eine andere Möglichkeit einfallen lassen, um die Erde im Beet zu tauschen und von Rhizomen zu befreien. Denn den Bambus zu opfern, wäre definitiv zu schade! Doch bis ich mir der weiteren Vorgehensweise definitiv bewusst bin, werden die Arbeiten erstmal für ein paar Tage ruhen.

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