Leimringe anbringen nicht vergessen!

Wer Obstgehölze sein eigen nennt, wird sicherlich seine eigenen Früchte ernten und genießen wollen, ohne dass Insekten und Würmer den Appetit trüben. Nichts ist unangenehmer, als mit Honigtau verklebte Kirschen oder Raupengespinste im Apfelbaum. Natürlich gibt es viele Mittel, diesen Phänomenen vorzubeugen. Eine simple und ungiftige aber effektive Methode ist das Anbringen von Leimringen im Herbst. Dabei handelt es sich lediglich um Papierstreifen, welche mit einem wetterfesten Leim bestrichen sind und als mechanische Barriere den Krabbeltieren den Weg zum Baum am Stamm abschneiden. Gegen Angriffe aus der Luft sind Leimringe natürlich machtlos. Allerdings wirken sie effektiv gegen Ameisen, welche Blattläuse auf den entsprechenden Pflanzen pflegen, Wolläuse und Frostspannerraupen u.a.

Der frühe Oktober ist der ideale Zeitpunkt zum anbringen von Leimringen, wahrscheinlich bin ich schon ein wenig zu spät dran. Aber besser spät als nie. Leimringe werden lediglich um den Stamm gewickelt. Die überlappenden Enden kleben meist schon effektiv aneinander. Mit Draht wird der Leimring fest mit dem Stamm verbunden, damit den Schadinsekten jegliche Möglichkeit, sich unter dem Leimring hindurchzumogeln, genommen wird. Die selbe Prozedur vollzieht man an jedem Stamm und Stützpfosten, welcher direkte Verbindung zum zu schützenden Baum hat.

Immer wieder eine klebrige Angelegenheit..

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