Initiative ist gefragt: der Teich im Kübel

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(Bildquelle: facebook.com/homesteading)

Eine simple, aber wunderbare Idee. Die Materialien finden sich in jedem Garten und Haushalt und der Aufwand ist auch sehr gering. Ich bin eh ein Fan von minimalistischen Teichen und plante schon längere Zeit ein ähnliches Werk in einem Mörtelfass. Leider ging dieses Projekt nie über den Planungszustand hinaus. Doch dieses Bild, welches ich kürzlich bei Facebook fand, durchflutet mein Hirn mit neuen Ideen und neuer Motivation, ein solches Projekt in absehbarer Zeit zu realisieren. Gut, mein Mörtelfass wird mit dem Kübel auf dem Bild sicherlich nicht mithalten können, aber sicherlich lassen sich auch dabei recht hübsche Ergebnisse erzielen. Währenddessen bin ich auf der Suche nach weiteren Anregungen und Ideen!

Hat schonmal jemand einen solchen Miniteich angelegt? Wie steht es mit der Bepflanzung, wie entwickelte sich die Flora und Fauna des Teiches im Laufe der Zeit? Postet doch Eure Erfahrungen und/oder Links zu euren Blogartikeln zum Thema unter diesem Artikel! Ich würde mich freuen, weitere Artikel und Erfahrungen zum Thema sammeln zu können. Die schönsten Teiche und besten Ideen werde ich Anfang Oktober* in einem weiteren Artikel vorstellen.

* Mangels Beteiligung wird der der Artikel auf ungewisse Zeit aufgeschoben.

(Bildquelle: facebook.com/homesteading)

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10 Antworten zu “Initiative ist gefragt: der Teich im Kübel

  1. Eine tolle Idee: Allerdings habe ich etwas bedenken, dass dieser kleine Teich schnell das biologische Gleichgewicht verlieren könnte. Was ich mir auch vorstellen könnte, wäre, wenn man hierfür Pflanztröge verwendet, auch diese würden sich für diesen Bereich optimal eignen.

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    • Ein Pflanzkübel unterscheidet sich hinsichtlich Größe und Form nicht unbedingt von einem Mörtelfass. Die Formen und Größen beider reichen von völlig ungeeignet bis zu prädestiniert.

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  2. Hallo Ben,
    ich habe ein halbes ausrangiertes Weinfass geschenkt bekommen, bzw. beide Hälften, eine habe ich weitergeschenkt.
    Das war im Herbst 2010 und das Fass stank das ganze Grundstück voll. Eben nach Wein. Im Frühjahr habe ich dann Wasser eingelassen und gepflanzt. Die einzelnen Planken waren sehr geschrumpft und das Fass von oben fast bis zur halben Höhe undicht. Das war im Sommer 2011. Über den kommenden Winter wurde das Fass dichter und der Wasserspiegel stieg. Einige Pflanzen gingen ein, aber die Teichrose, Seerose, Wollgras und noch irgendwas überlebten den Winter. Im Frühjahr stank das Wasser und ich habe das Fass leer geschöpft und mit frischem Wasser aufgefüllt. Nun ist ein weiteres Jahr vergangen. Noch scheint das Wasser in Ordnung. Ich habe nun Wasserläufer drauf (kleine auf dem Wasser laufende Insekten) und gestern habe ich eine (lebende) Libellenlarve im Wasser gefunden. Algen habe ich, aber die fische ich mit der Hand heraus. Ein paar Fotos, aus 2011 und 2012 findest du unter http://www.zwickerbussi.de. Ach ja, wenn es zu trocken ist, fülle ich mit Regenwasser nach. Die Erstbefüllung war aber Leitungswasser.
    Dazu kann ich sagen, dass ich festgestellt habe, wenn ich einen Blumenstrauß für die Vase geschenkt bekomme und diesen in Leitungswasser stelle, stinkt das Wasser nach kurzer Zeit. Stelle ich den Strauß in Regenwasser stinkt nichts.
    Viele Grüße
    Petra

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  3. Wenn man das mit soviel Erde anrichtet wie auf dem Bild, hat man nach spätestens 4 Wochen eine stinkende Brühe :-)

    Für mich sieht das Foto aus, als hätte man es für die Präsentation nett hergerichtet. Zumal mit verschiedenen Kübeln gearbeitet wurde, wie man in der letzten Reihe erkennen kann.

    Die Sumpfpflanzen in meinem Miniteich wachsen ohne Erde und sitzen in mit Kies gefüllten Körbchen. So sollen sie den Algen die Nährstoffgrundlage entziehen. Was sogar halbwegs klappt, mit der Unterstützung von ein paar Wasserpflanzen.

    Im Winter kommen meine Pflanzen in einen großen Teich und die Wanne wird eingeräumt, damit sie nicht platzt.

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  4. auch ich bin begeistert von der Idee eines Teiches im Pflanzenkübel. Wobei Jörg natürlich recht hat, im Sommer kann die Algenentwicklung je nach Standort groß werden und im Winter hat man mit der Kälte zu kämpfen. Denke wenn man den Miniteich das ganze Jahr betreiben möchte sollte man einen guten Platz haben. Ein Wintergarten würde zumindest das Problem im Winter lösen. Wir haben eine alte Badewanne im Garten stehen und da habe ich auch schon öfter Überlegungen angestellt. Naja in jedem Fall werd ich damit auf den Frühling warten
    Herbstliche Grüße aus Berlin :-)

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  5. Das ist wirklich eine Super Idee, dass habe ich ja noch nie gesehen. Ich würde mich freuen wenn ihr noch mehr Idee solcher Art beschreibt. Was meint ihr wie lange sich solch ein Teich hält? Sollte man das Wasser wechseln?

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  6. Wir hatte früher mal einen „Sommerteich“ in einer alten Zinkwanne – befüllt mit Pflanzen aus dem „großen“ Teich. Zwei Probleme ergaben sich: 1. zu große Hitze (Wasserverlust, Algenbildung); 2. zu große Kälte (Frost)
    Wg. 2. auch der Name „Sommerteich“, da er im Herbst immer wieder geleert wurde. Aber auch im Sommer ist bei längerer Abwesenheit, der Wasserverlust auszugleichen, will man ihn erhalten.

    Seit der Gartenumgestaltung haben wir aus Platzgründen keine „Teiche“ mehr.

    Heute fängt die Zinkwanne das Regenwasser vom Gartenschuppen auf. Da könnte ich ggf. nächsten Jahr doch wieder einen Mini-Teich anlegen…

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  7. Ich habe auch einen Miniteich angelegt, muss aber im kommenden Jahr die Bepflanzung erneuern, finde die Idee mit der schwarzen, welligen Folie klasse, da ich mir auch schon überlegt habe, wie ich den Teich verbessern könnte.

    lg kathrin

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  8. Hallo Ben,
    eine schöne Idee! Ich finde Miniteiche auch super und hatte vor zwei Jahren mal einen auf unserem Balkon. Hatte eine Schwertlilie, ein paar reinigenden Unterwasserpflanzen wie z.B. Wasserpest (muss man gelegentlich ausdünnen) und Schwimmpflanzen wie Wasserhyazinthen und wunderschönes Schwimmfarn. Die Wasserpest und die Schwimmpflanzen haben den ersten Winter nicht überstanden. War mir aber vorher schon klar, weil sie nicht winterfest sind, hatte aber auch sonst keinen Platz zum Überwintern. Nach unserem Umzug in unser neues Haus ist dann im nächsten Winter der Kübel kaputt gegangen und die Schwertlilie ebenfalls. Die Terrasse nach Osten zum freien Feld hin war trotz Winterschutz einfach zu kalt.
    Im Sommer stand der Teich immer im lichten Schatten. Zuviel Sonne lässt die Algen sehr sprießen. Der Teich hatte sich „ökosystemmäßig“ zum Schluss echt gut eingespielt und sah wirklich hübsch aus. Hatte sogar einige Wasserschnecken, die die Wände geputzt haben :-) Nur mit der Überwinterung bin ich bisher echt noch etwas überfragt.
    Ich empfehle dir beim Füllen des Teichs neben abgestandenem Leitungswasser oder am allerbesten Regenwasser, das Ganze auch noch mit mind. 3-4 Litern aus einem schon bestehenden, funktionierenden Teich zu „impfen“. Dann hast du alle wichtigen Mikroorganismen. Hab ich auch so gemacht und hat prima geklappt.
    Hoffe, ich konnte dir mit den Tipps ein wenig weiterhelfen.
    Liebe Grüße,
    Anne

    PS: Einige Fotos vom Teich gibt’s noch auf meinem alten, mittlerweile stillgelegten Blog. http://balkonkasten.blogspot.de/

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