Astbruch versorgen: Schiene ab, Patient gesund.

Nachdem im letzten Herbst ein starker Sturm den damals stärksten Ast des Apfelbaumes regelrecht abknickte und das Gesamtbild des noch recht jungen Apfelbaumes sehr verschandelte, kam mir die Idee, den Patienten mit einer Schiene zu versorgen. Gesagt getan. Latten zurechtgeschnitten und mit Panzertape an den gestreckten Ast geklebt. Ob dieser jemals wieder anwachsen würde, war mir damals nicht klar, schließlich war er nahezu komplett durchgebrochen und nur noch per Rinde und wenigen Holzfasern mit dem Baum verbunden. Dass dieser Versuch von Erfolg gekrönt war, zeigte sich im Frühling, als sich neues Leben blicken ließ und Blätter sprossen. Mittlerweile ist mehr als ein Jahr vergangen und der Baum nehezu blattfrei. Ein guter Zeitpunkt, um einen Blick hinters Panzertape zu wagen. Der Ast ist tatsächlich wieder komplett und vor allem fest angewachsen. Einzig eine Verdickung erinnert noch an den Bruch.

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5 Antworten zu “Astbruch versorgen: Schiene ab, Patient gesund.

    • Durchaus! Es funktioniert bei vielen Gewächsen. Wie du schon sagtest: Tomaten. Aber auch andres krautiges Zeugs. Chilis, Sonnenblumen. Alles schon gehabt. Nur bin ich überrascht, dass es selbst bei fingerdicken Ästen funktioniert, die kaum mehr übers Holz mit dem Baum verbunden sind. Die Natur erstaunt immer wieder.

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