Ausbeute der Pflanzenbörse im Grugapark Essen

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Nach Monaten der Abstinenz fand am vergangenen Wochenende im essener Grugapark endlich wieder eine Pflanzenbörse statt. Für mich sind diese Märkte mittlerweile die Events schlechthin, wenn es um Pflanzenbeschafftung geht. Mit voller Einkaufsliste und großen Erwartungen führte es mich somit Samstagvormittag in den Park. Auf dem Weg kamen mir auch schon die ersten schwerbepackten Menschen entgegen. Teils wuchteten sie gar Obstbäume auf Bollerwagen in Richtung Parkplatz.

Mit der Zahl der entgegenkommenden Heimkehrenden, wuchs in mir natürlich die Euphorie. Trotz der frühen Uhrzeit war der Markt bereits sehr gut besucht. Ebenfalls fiel mir direkt positiv ins Auge, dass auch die Zahl der Händler in diesem Jahr deutlich größer war, als zur letzten Frühjahrsbörse.

Der Rundgang begann prächtig: Direkt am ersten Stand entdeckte ich auch schon zwei Posten meiner Einkaufsliste: wunderschöne, ältere Leuchtenbergia principis und Regenbogenkakteen, Echinocereus rigidissimus var. rubrispinus. Da es mir irgendwie widersprach, bereits am ersten Stand zwei bedeutende Posten meiner Liste abzuarbeiten, entschloss ich ersteinmal über den Markt zu flanieren und zu stöbern.

Auch wenn ich mich für nahezu alles interessierte, waren es doch immer wieder die Kakteen- und Sukkulentenstände, die mich in ihren Bann zogen – an denen ich die meiste Zeit verbrachte. Nachdem alle Stände inspiziert waren und ich zwischendurch noch spontan eine kleine Discorea elephantipes ergatterte, ging es schlussendlich zurück zum ersten Stand, um die Kakteen mitzunehmen. Nach etwas Smalltalk mit dem Händler, erwähnte dieser völlig beiläufig dass er noch einige Exemplare von „Lau-088“ habe. Bei dieser besonders seltenen und auffallend farbenfrohen Form von Echinocereus rigidissimus konnte ich nicht natürlich nein sagen. Schon seit langer Zeit suchte ich diese sagenumwobenen Lau 088 Kakteen und wurde endlich fündig!

Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag, auch wenn ich (glücklicherweise) bei weitem nicht so viel ausgab, wie ich mir ursprünglich vorstellte. Zum krönenden Abschluss verschlug es mich anschließend in die Pflanzenschauhäuser des Grugaparks, um mir die großen Brüder meiner Kakteen anzuschauen.

 

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