Kakteen in Blüte: Aylostera kupperiana & Turbinicarpus macrochele

Kakteen sind kontroverse Gewächse, über ihre Schönheit kann man streiten. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Unscheinbare Exemplare werden unter nicht-Kakteenfreunden häufig als hässlich und uninteressant abgestempelt. Doch sobald die ersten Blüten an den Pflanzen zu finden sind, erlebt man oftmals erstaunliche Sinneswandlungen, die manchmal gar zu bescheidenen Eingeständnissen führen. „Eigentlich sind es ja doch recht schöne Pflanzen“ – Ja, sag ich doch!

Seit knapp vier Wochen beobachte ich nun aufmerksam die Entwicklung der Knospen an meinen Kakteen. Mein kleiner Turbinicarpus macrochele machte den Anfang und erblühte bereits vorletzte Woche in einem strahlenden weiß. Nicht unbedingt spektakulär, doch geht der Bonus des Erstblühenden definitiv an diese Pflanze.

turbinocarpus_macrochele_bluete

elegant und zurückhaltend: Turbinicarpus macrochele

Als wahre Augenweide entpuppten sich die Blüten von Aylostera kupperiana. Dabei handelt es sich um eine sehr unscheinbare Pflanze, deren Knospen nicht aus dem Scheitel wachsen, sondern am Rand der Pflanze emporsprießen. Während der letzten Wochen wuchsen die Knospen recht gemächlich, bis sie zum Ende der letzten Woche einen gehörigen Wachstumsschub bekamen und sich schließlich öffneten. Mit ihrer Farbe und Form fallen die Blüten sofort ins Auge und heben sich deutlich von den bislang erschienenen, eher weißlichen Blüten von Lophophora williamsii, Turbinicarpus macrochele und meinem unbekannten Gymnocalycium ab.

aylostera_kupperiana_bluete

drei Blüten an Aylostera kupperiana

Weitere Knospen befinden sich momentan an:

  • Thelocactus bicolor v. bicolor
  • Astrophytum capricorne
  • Notocactus floricomus
  • Gymnocalycium quehlianum

Sicherlich werden sich im Laufe der nächsten Zeit auch an anderen Pflanzen noch die ein oder anderen Blüten zeigen. Hoffe ich doch zumindest! ;) Allerdings sind die meisten davon noch recht klein und sicherlich sind noch nicht alle blühfähig. In dem Sinne fiebere ich bereits dem Frühjahrs-Pflanzenraritärenmarkt in der essener Gruga am Monatsende entgegen. Dort werde ich hoffentlich den ein oder anderen größeren (älteren) Kaktus finden, der meine noch bescheidene Kakteensammlung um eine weitere Augenweide erweitert. Die Wunschliste ist zumindest schon groß..

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