Wachstumsschübe an Palmfarnsämlingen (Cycas revoluta)

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Fast ein halbes Jahr sind die beiden Pflanzen nun alt. So lang brauchte auch die langsamere der beiden Pflanzen (links im Bild) um ihren zweiten Wedel auszubilden. Dummerweise machten sich direkt gefräßige Insekten über den neuen Trieb her und spickten ihn mit unschönen Fraßspuren, während er noch weich und verletzlich war. Über die letzten Wochen entfaltete sich der Wedel schließlich komplett und erlangte seine endgültige feste Struktur. Die Bissspuren sind zwar nicht reversibel, doch fallen sie am fertigen Wedel nicht mehr all zu sehr auf.

Insgesamt ein schöner Anblick, beide Pflanzen endlich gleichauf zu sehen. Doch die Freude ob des Aufholens währte nicht lang. Kaum war der Wedel des Nachzüglers entfaltet, konterte die andere Pflanze mit gleich zwei neuen Trieben, welche täglich an Größe gewinnen.

Wie in den letzten Beiträgen zum Thema schon oft erwähnt, stellten sich die Samen beider Pflanzen mit der Zeit nahezu senkrecht auf. Meine Vermutung, dass dies mit dem Wachstum der Wurzel und dem Herzen der Pflanze zu tun hatte, scheint sich immer weiter zu bestätigen. Auch der Ansatz, der Für Palmfarne typischen „Knolle“, aus welcher sich bei alten Exemplaren der Stamm entwickelt, ist schon deutlich zu erkennen.

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