Neuzugang: Beaucarnea recurvata und Ficus microparca Ginseng

Wie im vorherigen Artikel bereits angekündigt, hier nun die Vorstellung meiner beiden Neuzugänge Beaucarnea recurvata und Ficus microparca Ginseng. Umgangssprachlich wohl besser bekannt als Elefantenfuß und Ginsengficus. Beides Pflanzen, die schon seit längerem auf meiner „Wunschliste“ standen und durch ihre besondere Optik ins Auge fallen.

Bei Bearcarnea recurvata handelt es sich quasi um den klassischen Elefantenfuß schlechthin. Ein Gewächs aus Mexico stammend, das mit der Yucca verwandt ist und dank des Caudex, welcher – wie kann es anders sein – als Wasserspeicher dient, auch extreme Dürren überstehen kann. So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Pflanze einen sonnigen Standort benötigt und Wasser verschmäht. Um Staunässe zu vermeiden, sollten die Wassergaben daher sehr sparsam ausfallen.

Ein weiteres Synonym für diese Pflanze ist „Flaschenbaum„, welches daher rührt, dass ältere Exemplaxe eine Flaschenartige Caudexform aufweisen, wohingegen die runde, sellerieähnliche Knolle ein Indiz für junge Exemplare ist.

Nicht zu verwechseln ist dieser Elefantenfuß mit Dioscorea elephantipes, welche ebenfalls als Elefantenfuß vermarktet wird, bis auf den Caudex allerdings keine Ähnlichkeiten mit Beaucernea recurvata aufweist. An der Aussaat von Dioscorea elephantipes versuchte ich mich sogar letztes Jahr, allerdings war das Saatgut offenbar mangelhafter Qualität.

So gewöhnlich wie natürlich der Caudex beim Elefantenfuß noch ist, so unnatürlich, nahezu skurril ist er beim Ginsengficus (Ficus microparca Ginseng). Wie ich unlängst erfuhr, handelt es sich bei der Sorte „Ginseng“ lediglich um eine Sorte, welche – ähnlich einem Bonsai – per Hand in diese charakteristische Form getrimmt wurde und in natürlicher Umgebung einen komplett unterschiedlichen Habitus aufweist.

Man mag es kaum glauben, aber bei dem vermeintlich stark ausgeprägten Caudex handelt es sich um die Wurzeln, welche für gewöhnlich unterirdisch wachsen und erst durch entsprechendes freilegen sichtbar werden. Die eigentliche Pflanze wird direkt über der Wurzel gekappt, was bewirkt, dass neue Triebe in Wurzelnähe austreiben und die ehemalige Wurzel fortan wie ein oppulenter Caudex wirkt. Da die Wurzeln in freier Natur natürlich unterirdisch liegen, weisen gewöhnliche Vertreter der Art „microparca“ einen völlig ungewöhnlichen Wuchs auf und sind von gewöhnlichen Ficuspflanzen (bsplw. benjamina) nicht zu unterscheiden. Da wertet dieser „Pseudocaudex“ die doch schon recht abgedroschene Pflanze um einiges auf, wie ich finde.

Beide Pflanzen werde ich in Kürze noch umtopfen. Der Elefantenfuß kommt idealerweise in eine nicht all zu hohe Schale. Ein ähnliches Gefäß wird dann wohl auch der Ficus bekommen.

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2 Antworten zu “Neuzugang: Beaucarnea recurvata und Ficus microparca Ginseng

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