fürs Protokoll: Pomelo- und Granatapfelsaat, 14.11.2012.

Das Saatfieber hat mich wieder einmal gepackt. Zugegebenermaßen gibt es sicherlich keinen suboptimaleren Zeitpunkt fürs säen solch lichthungriger Pflanzen, als den Herbst. Doch nachdem ich in den letzten Tagen Früchte beider Art verkostete, konnte ich es mir nicht länger verkneifen, ein paar Samen testweise zu säen. Schließlich halten sie auch nicht ewig. Mit Samen beider Früchte habe ich noch keine Erfahrungen sammeln können, beides ist für mich Neuland und bin deshalb sehr auf den Verlauf gespannt.

Allerdings handelt es sich bei der Pomelo um eine Zitrusfrucht. Dahingehend kann ich auf Erfahrungen mit Zitronen, Orangen und Mandarinen zurückgreifen. Die Aussat dieser Früchte gestaltet sich als unproblematisch und simpel. Ein Grund, weshalb ich Zitruspflanzen gern als die Kresse unter den Exoten bezeichne, was die Aussaat angeht. Doch unterscheidet sich die Pomelo in vielen Punkten von diesen klassischen Zitrusfrüchten: Eine Pomelo kann durchaus die Größe eines Fussballs erreichen. Unter der Schale verbirgt sich eine teils mehrere cm dicke, schaumstoffartige Schicht, welche das Fruchtfleisch umgibt. Trotz ihrer Größe sind die Kerne der Pomelo eher unscheinbar und in Form und Größe eher mit Paprikasamen vergleichbar als mit Orangen- oder Zitronensamen. Ob sich das Keimverhalten ebenso unterscheidet, wird sich in den nächsten Tagen/Wochen zeigen. Vorerst habe ich sechs Samen in Anzuchterde gesät und in Heizungsnähe aufgestellt.

Ebenfalls säte ich sechs Granatapfelsamen ins selbe Substrat. Laut diversen Anleitungen im Netz sollten Granatapfelsamen frisch gesät werden.  Sprich wenige Stunden nach dem Entnehmen aus der Frucht. Mein Saatgut ist allerdings schon über eine Woche alt und wurde vor der Aussaat nicht vorgequollen. Ob und wie sich diese Faktoren aufs Keimverhalten auswirken – sofern es unter diesen Umständen überhaupt zu einer Keimung kommt – wird sich zeigen. Immerhin ist dies eh nur ein Test.

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2 Antworten zu “fürs Protokoll: Pomelo- und Granatapfelsaat, 14.11.2012.

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