persönliches Resümee zum Frühjahrs-Pflanzenraritätenmarkt 2015

Wie jedes Jahr um diese Zeit, lockte auch am vergangenen Wochenende wieder der erste von drei Pflanzenmärkten Pflanzenfreunde in den essener Grugapark. Mit dabei waren Aussteller aus ganz Deutschland und dem umliegenden Ausland. Geboten wurden Pflanzenraritäten, die man außerhalb der eingeschworenen Liebhabergemeinde lediglich kaum bis sehr selten findet. Dabei reichte die Palette quer durch die Botanik und über alle Kontinente. Der Jahreszeit entsprechend, waren auch beim diesjährigen Frühjahrs-Pflanzenraritätenmarkt viele Frühjahrsblüher und Frühsommerpflanzen zu finden. Darunter seltene und neue Sorten von Primel, Pfingstrose und co., aber auch Gehölze aus aller Welt und die obligatorischen Sukkulentenraritäten.

Im Vergleich zu den letzten Jahren wirkte der diesjährige Markt subjektiv betrachtet deutlich besser besucht und auch die flächenmäßige Ausdehnung vor der Orangerie des Grugaparks war deutlich umfangreicher. Sicherlich war auch das gute Wetter der vergangenen Tage ein Grund für den hohen Andrang, auch wenn am Sonntag einige Tropfen vom Himmel fielen. Dies störte jedoch nur die wenigsten Pflanzenfreunde und so erfreute sich der ein oder andere über mehr Platz beim Stöbern, während andere Besucher während des Regens in der Orangerie verweilten. Wie immer fanden sich dort wieder die Stände einiger renommierter Sukkulenten- und Kakteenzüchter mit überregionalem Ruf.

Die Auswahl des gesamten Marktes war dieses Jahr überwältigend. Zielloses Stöbern war aufgrund der Masse an Pflanzen der absolut falsche Weg, um seine Pflanzensammlung zu erweitern. Ich persönlich wurde von der Menge erschlagen und merkte dieses Mal sehr deutlich, dass ich den roten Faden meiner Wunschliste schnell aus den Augen verloren hatte. Doch der Verstand war größer und so nahm ich Abstand, ziellos Pflanzen zu erstehen. Wider Erwarten war die persönliche Ausbeute in diesem Jahr sogar äußerst gering ausgefallen. Lediglich eine Fockea edulis schaffte es in meinen Korb. Schade – aber andere Märkte werden folgen. Dann aber wieder mit rotem Faden und Wunschliste in Zettelform.

Der persönliche Reinfall des Tages: ich liebäugelte mit einem kleinen Exemplar von Boswellia sacra, dem Weihrauchbaum. Vielleicht 10cm hoch, 2mm Stammdurchmesser und wenige Blätter. Ein wirklich schmächtiges Exemplar, für welches der vermeintliche Preis von 7Eur für mich die absolute Schmerzgrenze darstellte. Zumindest ging ich angesichts der Zahl „7“ auf dem Etikett davon aus, dass dies der Preis sei. Doch als ich freudig das Pflänzchen in die Höhe hielt und dem Verkäufer mein Kaufinteressse signalisierte, kam der Schock: statt der erwarteten 7Euro, kostete das Exemplar 30Eur. Die 7 war nur eine Katalognummer..

Kakteen standen zwar urpsrünglich auch auf meiner Wunschliste, doch wurde ein Teil meiner Sammlung über Winter von einem Pilz heimgesucht. Solang die Pflanzen sich nicht vollends erholt haben, macht es in meinen Augen vorerst keinen Sinn, weitere Kakteen anzuschaffen. Bis zur Kakteen- und Sukkulentenbörse im Sommer, wird sich die Thematik hoffentlich erledigt haben. Die Wunschliste ist nämlich lang – sehr lang!

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