Produktvorstellung: Landmann Feuerkorb „Tacoma“ (Modell 11768)

Schon in der Antike dienten Feuerkörbe als Licht- und Wärmequelle in Tempeln und Alltag. Mittlerweile sind sie auch aus zeitgenössischen Gärten gar nicht mehr wegzudenken. Sie sorgen auch jenseits des Hochsommers für Wärme und Gemütlichkeit im Garten und setzen einen rustikalen Akzent.

Feuerkorb

Home24.de stellte mir freundlicherweise den Feuerkorb „Tacoma“ (Modell 11768) von Landmann zum Testen zur Verfügung. (Vielen Dank nochmal!)

Ich rechnete ansich noch nicht mit der Lieferung des Korbes, um so erstaunter musste ich gewirkt haben, als der DHL-Mann klingelte und ein fast 25kg schweres Paket ablieferte. Das Paket in den Händen zu halten löste einen unwiderruflichen Tatendrang in mir aus und so begab ich mich direkt ans Aufbauen des Feuerkorbes, welcher durch einen Kohleeinsatz und einem dazugehörigen Grillrost auch als Grill benutzt werden kann.

Das Gewicht der Packung ist schonmal eine hohe Hausnummer, die für sich spricht und recht gut auf die robuste Qualität des Teils schließen lässt. Dies bestätigte sich auch im Laufe des Aufbaus:

Der Pappkarton war schnell geöffnet und schon schweifte der Blick über eine hohe Anzahl massiver, in Papier und PE-Folie verpackter Eisenteile. Die Optik erinnert zwar an Gusseisen, doch wäre Gusseisen für einen solchen Verwendungszweck viel zu steif und spröde. Ich tippte auf Stahl welcher mit einer Pulverbeschichtung überzogen ist. Mit einer Materialstärke von fast 3mm erschloß sich nun auch das hohe Gewicht des Konstruktes. Der Inhalt der Packung besteht aus einem Grillrost (36cm), einer Kohlenschüssel, zwei Griffen, einem Bodeneinsatz, zwei Halteringen, einundzwanzig Gitterstreben, drei Füßen, einem Ascheblech und einem Beutel mit Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben.

Schnell war die Packung geleert und die Elemente auf Vollzähligkeit geprüft. Alles stimmte und so begann ich die Aufbauanleitung kurz zu überfliegen und den Feuerkorb aufzubauen. Was die Aufbauanleitung angeht, so ist diese rudimentär gehalten und besteht aus einer Allgemeinen Explosionszeichnung des Korbes, einer Teileliste, diversen Sicherheitshinweisen, sowie einigen Absätzen zum Aufbau. Letztere Punkte natürlich in mehreren Sprachen.

Auf den ersten Blick wirkte die Vielzahl an Einzelteilen schon recht komplex. Aber wer als Kind mit Lego spielte oder schonmal ein Ikeaprodukt zusammenbaute, wird damit bereits eine gute Basis erhalten haben, um auch den Aufbau des Feuerkorbes zu meistern. Handwerkliches Geschick oder gar ein metallverarbeitender Beruf ist dafür nicht erforderlich, doch sollte man einen 10er Maulschlüssel, sowie einen mittelgroßen Kreuzschraubenzieher zur Hand haben, um die Schrauben und Muttern entsprechend fest anzuziehen. Und ja, geschraubt wird sehr ausgiebig an diesem Teil. Schon fast monoton dreht man Schraube für Schraube in die entsprechende Mutter. 48 Schraubverbindungen werden auf diese Weise getätigt.

Wie bei so vielen Dingen, ist es auch hierbei ratsam, mit dem Fundament anzufangen und sich Schritt für Schritt nach oben vorzuarbeiten. Sind die drei Standfüße ersteinmal mit dem Bodeneinsatz und dem unteren Ring verbunden, ist der Rest lediglich nur noch mehr oder minder filigrane Fleißarbeit: Es empfielt sich, die ersten vier Verstrebungen über Kreuz anzordnen und mit Hilfe einer zweiten Person anschließend den großen Außenring zu montieren. Durch die kreuzweise Anordnung der ersten vier Verstrebungen hat das Konstrukt die nötige Stabilität, um sich bereits selbst zu stützen.

Nach und nach komplettierte sich so der Ring aus einzelnen Verstrebungen – 21 an der Zahl – und der Korb nahm immer mehr Form und Gestalt an. Mit der finalen Feinjustierung zum Schluss wurden auch die restlichen Schrauben fest angezogen. Der Feuerkorb als solcher war nun Fertig. Und da stand er vor mir mit seinen fast 70cm an Höhe und einem Durchmesser von knapp einem halben Meter.

Trutzig, wie aus einem längst vergangenen Jahrhundert, vermittelt schon der Anblick, dass es sich hierbei um ein robustes Produkt handelt. Ein mitgeliefertes Ascheblech kann unter die Füße des Korbes geschraubt werden und verleiht dem Korb zusätzliche Standsicherheit. Ich selbst finde den Korb aber auch ohne montiertem Ascheblech schon sehr stabil und vor allem deutlich rustikaler. Ob mit oder ohne Ascheblech: Ein feuerfester und ebener Untergrund im Freien – außerhalb der Reichweite von Tieren und Kindern –  ist natürlich die Grundvoraussetzung, um diesen Korb gefahrenlos zu betreiben.

Die Feuertaufe hat der Feuerkorb allerdings noch nicht erlebt, da noch Feuerholz besorgt werden muss. Laut Betriebsanleitung muss der Korb beim ersten Anfeuern allerdings mindestens 30 Minuten einbrennen. Ich vermute, dies richtet sich an übereifrige Grillmeister, welche direkt ein paar Würstchen auf den Rost schmeißen möchten. Da der Korb beschichtet ist, lösen sich beim ersten Feuerkontakt noch diverse Stoffe, welche wohl nicht zu den gesündesten zählen – ein völlig normaler Vorgang bei Materialien dieser Art. Nutzt man den Korb als Grill, füllt man die Kohlenschale mit Grillkohle und hängt diese in den Korb. Ansonsten lässt sich der Korb -lt. Bedienungsanleitung – mit bis zu 5Kg Feuerholz betreiben, welches direkt im Korb gestapelt und entzündet wird.

Mein persönliches Fazit soweit: Wer einen robusten, schweren und großen Feuerkorb sucht, der sich obendrein als Grill nutzen lässt, kann mit dem Modell „Tacoma“ von Landmann absolut nichts falsch machen.

Ein Aktionsbericht zur Feuertaufe wird in Kürze folgen.

Sponsored Post – Die gezeigten Produkte wurden mir kostenlos zum Testen zu Verfügung gestellt. Dieser Beitrag spiegelt ausschließlich meine subjektive Meinung zu den gezeigten Produkten wider. Ich teste und rezensiere ehrlich, kritisch und praxisnah nach bestem Gewissen unter den mir gegebenen Möglichkeiten. Meine Meinung ist weder käuflich, noch stehe ich in einer Beziehung zu den Herstellern der getesteten Produkte. Dieser Beitrag stellt keine Kaufaufforderung dar, kann aber zum Fällen einer Kaufentscheidung zu Rate gezogen werden.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s