Grünlilienstecklinge

Nachdem die Mutterpflanze im letzten Jahr blühte und jede Menge Ableger/Kindel produzierte, habe ich mich endlich mal dazu entschlossen, diesen Urwald zu lichten und Stecklinge zu produzieren. Also kurzer Prozess: Schere geschnappt, jeweils 4-6 Ableger zusammengebunden und ins Glas damit. Die Bewurzelung ist grotesk einfach. Meist bilden sich schon Luftwurzeln an den Kindeln, wenn diese noch an der Mutterpflanze hängen. Sobald die Kindel von der Mutterpflanze getrennt sind und im Wasser stehen, wachsen die Luftwurzeln zu spaghettiartigen Wurzelgeflechten heran. Hin und wieder auf Schimmel und Fäulnis kontrollieren, das Wasser wechseln und nach einigen Wochen – wenn das Glas gut durchwurzelt ist – in feuchte Erde setzen. Fertig. Es wird nicht lange dauern, bis aus ihnen ansehnliche Pfanzen geworden sind, die in Größe und Aussehen einer ausgewachsenen Mutterpflanze das Wasser reichen werden. Kommt mir eh grad gelegen, da die Mutterpflanze mittlerweile eher mehr nach Strohballen als nach Grünlilie aussieht. Also kann ein kleines „Update“ nicht schaden.

Auf dass in Kürze fünf weitere obskure Büropflanzen meine Raumluft filtern! Denn das können Grünlilien besonders gut – und sie sehen trozt ihres abgedroschenen Büroklischees doch interessant aus.

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