Hoffnung bei den Riesenkürbissen

Bislang war die Anzucht der Riesenkürbisse nicht sonderlich von Erfolg gekrönt. Schneckenfraß und Fäule am Fruchtansatz waren die Hauptthemen, wenn ich in den vergangenen Wochen über meine Riesenkürbisse berichtete.  Diesmal ist es anders. Völlig anders. Pflanze Nummer eins (ja, genau. Die aus dem Erdbeer-/Tomatenbeet) legt nun jeden Tag scheinbar einen halben Meter an Länge zu und treibt fleißig Blüten und Früchtansatz aus. Insgesamt misst die Pflanze nun knapp 4m. Anfangs war ich bereits froh, wenn ein kleiner Riesenkürbis die Größe eines Hühnereis erreichte. Der nahe Tod der Früchte lag meist nicht fern. Aktuell befinden sich an der Pflanze zwei erfolgversprechende Früchte, welche bereits Faustgröße erreicht haben.

Immerhin sind nun auch die kürbistypischen Rillen zu erkennen. Auch der Strunk macht einen stabileren Eindruck, als an den vorherigen Früchten. Die Frucht nimmt täglich deutlich sichtbar an Volumen zu. Mittlerweile bändigt das Schneckenkorn auch wieder die gefräßigen Nacktschnecken. Da kann doch eigentlich nicht mehr schiefgehen – abgesehen von der Tatsache, dass die Kürbisse rund 5-8 Wochen im Rückstand liegen.. Aber was solls. Wichtig ist nicht der Ertrag, sondern der Spaß! Und davon hab ich reichlich, wenn ich das Wuchsverhalten der Kürbispflanzen beobachte und feststelle, dass Kürbispflanze Nummer zwei mittlerweile knapp einen Meter in die Thujenhecke geklettert ist und dort eine knallgelbe Handgranate vor sich hin reift:

Update (19.08.11): Wenn die Frucht an Pflanze eins weiterhin in diesem Tempo wächst, wird sie wohl doch noch ansehnlich groß werden. Zwei Tage später sieht sie bereits so aus (Blickwinkel und Entfernung sind in etwa die selbe wie auf dem ersten Bild):

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3 Antworten zu “Hoffnung bei den Riesenkürbissen

  1. Beim Wein hatte ich Gott sei Dank noch nie Mehltau, aber letztes Jahr erwischte es erstmals meine Tomaten, weil das Wetter ständig so feucht war. Gefühlt regnet es heuer in etwa gleich viel, aber die Temperaturen sind wohl etwas Höher.

    lg kathrin

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    • Ohweh, Mehltau! Mein Beileid.. Davon kann ich grad auch ein Lied singen. Nach den Rosen hats nun den Wein erwischt, der zum ersten Mal früchte trägt und nun weiß und flauschig dahinvegetiert.

      Ben

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