Aufbau des Gartenhauses sowie Gestaltung der umliegenden Flächen

Die Geschichte beginnt im Mai 2009, als das Gartenhaus geliefert wurde. 3 Wochen Lieferzeit waren einkalkuliert, nach 3 Tagen klingelte allerdings der Spediteur. Viel zu schnell, das Fundament und die Vorbereitungen waren noch gar nicht abgeschlossen. Ergo musste das Haus in seinen Einzelteilen erstmal für einige Tage in der Garage zwischenlagern.

Kurze Zeit später war das Streifenfundament fertiggestellt. Ich verwendete lediglich Kantensteine, welche ich in eine Schicht aus Beton einließ. Das ganze ruht auf einem stark verfestigten Mutterboden und hat sich bis heute bewährt. Das HT Rohr diente ursprünglich als Kabelführung, allerdings wurde das Rohr durch einen Kabelschlauch ersetzt, durch den die Erdleitung später gezogen wurde.

Der Aufbau des Hauses begann. Ich fühlte mich an meine Kindheit erinnert, als ich aus Holzbalken einfache Konstruktionen baute. Das Holzfundament als Unterkonstruktion ist das wichtigste Element eines Blockhauses. Hat sich hier eine Unebenheit eingeschlichen, wird sich dieser Fehler bis zum Giebel durchziehen. Kleinere Unebenheiten im Betonfundament ließen sich zu diesem Zeitpunkt noch mit untergelegten Teerpappestreifen angleichen. Teerpappe ist an diesem Schritt eh vonnöten, damit die Kanthölzer nicht direkt auf dem Beton aufliegen und evtl. zu faulen beginnen.

Der Aufbau ging recht zügig von der Hand..

..schon am ersten Tag stand der „Rohbau“

Kurz darauf wurde gestrichen..

..und die ersten Kantensteine gesetzt

Mehrere Monate ruhte das Ganze. Der neue Ausgangspunkt ist das nackte Gartenhaus, ohne jegliche Kantensteinumrandungen, Kiesschüttungen und Terrasse/Weg. Man kann noch gut das Streifenfundament erkennen, auf welchem das Haus ruht. Die umliegende Erde war zu diesem Zeitpunkt noch mit Unkraut und Klee übersät und wies ein starkes Gefälle in die hintere Richtung auf. Das Niveau wurde zu einem späteren Zeitpunkt mit rund einem m³ Mutterboden angeglichen

Ich entschied mich das Haus mit einem „Rahmen“ aus Kantensteinen einzugrenzen. Der verbleibende Spalt zwischen Gartenhaus und Kantensteinen wurde anschließend mit Kies aufgefüllt.

Die Steine wurden zurechtgesägt und mit Beton stabilisiert

Anschließend begannen die Vorbereitungen für die Verteilung des Mutterbodens. Die umliegenden Flächen wurden von Unkraut und Wurzeln befreit

Da die Weide im unteren Bereich einige Verletzungen der Rinde aufwies, wollte ich es vermeiden, dass der Baum unnötig mit Erde in Kontakt kommt. Ergo baute ich einen Schutzring aus Pflastersteinen um den Stamm des Baumes, welcher die Erde von selbigem ferhalten sollte und obendrein noch recht ansehnlich aussieht. Insbesondere an den Kantensteinen erkennt man, dass es circa 10-15cm an Höhe auszugleichen galt.

Der m³ an Mutterboden war schnell verteilt und geglättet.

Eine Terrasse musste her. Als Laie hatte ich keine große Ahnung vom Pflastern und hatte mehrere Ideen im Kopf, welche von „zu simpel“ bis „nahezu unrealisierbar“ reichten. Schlussendlich wurd es eine einfache, kleine Terrasse aus Altstadtpflaster. Beim Untergrund habe ich es mir recht einfach gemacht und die Steine lediglich in Sand gesetzt. Trotz meiner Bedenken hat sich diese Konstruktion auch nach zwei Winter weder gesenkt, noch verschoben. Die äußersten Steinreihen liegen in einer Sand/Betonmischung und verleihen dem Ganzen ein wenig mehr Stabilität.

Zum Schluss wurd noch feiner Quarzsand in die Fugen eingeschlemmt. Et voila. Die Terrasse war fertig!

Der nächste Schritt war ein Weg. Auch hier geisterten mir etliche Ideen durch den Kopf und reichten von Altstadtpflaster bis zu Porphyrplatten. Irgendwie passte aber alles nicht so recht zum Rest. Besonders wichtig war es mir, dass die Steine nicht die Überhand gewannen und die Wiese weiterhin als solche zu erkennen blieb. Ergo landete ich schlussendlich bei der Idee, Waschbetonplatten lose in den Rasen zu setzen.

Irgendwann wurd das brachliegende Stück Erde mit frischem Rasen begrünt

zu guter letzt musste der Raum zwischen Kantensteinen und Holzhaus mit Kies aufgeschüttet werden. Die Wahl fiel hier auf bunten Rheinkies, welcher auf einem Unkrautfleece geschüttet wurde

Et voila, fertig. (Herbst 2011)

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